Was ist Leichtikon?

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Begriff | DefinitionSortieren nach:  Begriff

Adjektive

Adjektive sind eine Wort-Art.
Ein anderes Wort ist Wie-Wörter.

Ein Adjektiv beschreibt, wie etwas ist.
Zum Beispiel Menschen, Tiere und Dinge.
Oder, wie wir etwas erleben.

Schön ist zum Beispiel ein Adjektiv.
Die Blume ist schön.
Das Wort schön beschreibt die Blume.

Ein Adjektiv hat meist ein Gegen-Teil.
Das Gegen-Teil von schön ist hässlich.

Adjektive stehen vor dem Nomen.
Adjektive schreiben wir klein.


Anamnese

Das erste Gespräch zwischen Therapeut und Patient heißt: Anamnese.
Der Patient erzählt von seinen Problemen.
Der Therapeut stellt dem Patienten viele Fragen.
Zum Beispiel Fragen über

  • seine Familie
  • seinen Beruf oder die Schule
  • seine Hobbys
  • andere Probleme oder Krankheiten
  • andere Therapien

Der Therapeut kann so das Problem besser verstehen.
Der Therapeut kann dann dem Patienten besser helfen.

Anamnese ist Teil der Diagnostik.


Ansteuerung

Auf einer Kommunikations-Hilfe tippt man Wörter.
Die meisten Menschen tippen mit dem Finger.
Manche Menschen können nicht mit dem Finger tippen.
Diese Menschen können die Wörter anders aussuchen.
Zum Beispiel:

  • Mit einem Stift
  • Mit den Augen
  • Mit einem Stab
    Der Stab ist zum Beispiel am Kopf fest gemacht.

Das bedeutet Ansteuerung.


Aphasie

Aphasie ist eine Sprach-Störung.
Etwas im Gehirn ist kaputt gegangen.
Zum Beispiel nach einem Schlag-Anfall.

Menschen mit Aphasie können denken.
Menschen mit Aphasie haben Schwierigkeiten mit der Sprache.
Menschen mit Aphasie fällt es zum Beispiel schwer:

  • Wörter zu finden
  • Wörter zu sprechen
  • Wörter zu verstehen
  • Wörter zu lesen
  • Wörter zu schreiben

Menschen mit Aphasie bekommen Sprach-Therapie.


Artikel (Grammatik)

Nomen sind eine Wort-Art.
Ein anderes Wort ist Namen-Wort.
Oder Haupt-Wort.
Oder Substantiv.

Nomen sind Wörter für Dinge.
Zum Beispiel: Haus.
Oder Nomen sind Wörter für Lebewesen.
Zum Beispiel: Hund.
Oder: Lehrer.

Zu jedem Nomen gehört ein Artikel.
Nomen schreiben wir groß


Auditive Verarbeitungs-Störung

Ein Geräusch kommt am Ohr an.
Das Geräusch geht in das Ohr.
Das Geräusch geht in das Gehirn.
Das Gehirn verarbeitet das Geräusch.
Der Mensch versteht das Geräusch.

Aber manche Menschen verstehen Geräusche nicht richtig.
Die Menschen verstehen auch Sprache nicht richtig.

Bei manchen Menschen sind die Ohren kaputt.
Das nennen wir Hör-Störung.

Bei anderen Menschen sind die Ohren gesund.
Aber die Menschen verstehen nicht richtig.
Das Problem ist im Gehirn.
Das Gehirn kann Sprache nicht gut verstehen.

Das nennen wir Auditive Verarbeitungs-Störung.
Die Abkürzung heißt: AVS.

Oder Auditive Verarbeitungs-Und-Wahrnehmungs-Störung.
Die Abkürzung heißt: AVWS.


Aussprache-Störung

Manche Kinder sprechen nicht deutlich.
Wir können die Kinder schlecht verstehen.

Diese Kinder benutzen beim Sprechen falsche Laute.
Die Kinder sagen: Tomm!
Statt: Komm!

Oder die Kinder lassen Laute weg.
Die Kinder sagen: Bume.
Statt: Blume.

Diese Probleme nennen wir Aussprache-Störung.
Oder Dyslalie.
Oder Artikulations-Störung.

Eine Aussprache-Störung ist eine Sprach-Entwicklungs-Störung.


Begleit-Erkrankung

Ein Mensch ist krank.
Der Mensch hat zum Beispiel die Krankheit Parkinson.
Und eine andere Krankheit.
Zum Beispiel eine Schluck-Störung.
Die andere Krankheit nennt man: Begleit-Erkrankung.

Ein anderes Wort für Begleit-Erkrankung ist Ko-Morbidität.


Behandlung (Therapie)

Der Patient hat ein Problem.
Der Therapeut will dem Patienten helfen.
Deshalb behandelt der Therapeut den Patienten.
Dem Patienten geht es dann besser.
Oder der Patient kann besser mit seinem Problem umgehen.

Wir sagen dazu auch Therapie.


Beratung (Therapie)

Der Patient hat ein Problem.
Der Patient ist unsicher.
Der Patient versteht etwas nicht.
Der Patient fragt den Therapeuten um Hilfe.

Der Therapeut erklärt dem Patienten etwas.
Oder der Therapeut gibt neue Informationen.
Oder Tipps.
Der Patient weiß danach mehr.

Der Therapeut berät manchmal auch andere Menschen.
Zum Beispiel den Partner vom Patienten.
Oder die Eltern vom Patienten.
Das nennen wir Eltern-Beratung.


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